Analyse der WM-Teilnehmer: USA

USA Supporters

Die Vereinigten Staaten bekommen es in der Gruppe G mit Deutschland, Portugal und Ghana zu tun. Trotzdem verbreiten die Klinsmänner vor dem Turnierstart Optimismus.

Trainer

Der Star ist zweifelsohne der Trainer. Jürgen Klinsmann hat als Spieler fast alles gewonnen und war unter anderem 1990 mit Deutschland Welt- und 1996 Europameister. Nun gibt er seinen Erfahrungsschatz an seine talentierte Mannschaft weiter. Dabei lässt wie auch 2006 mit dem DFB-Team einen offensiven Fussball spielen, welcher in der Qualifikationsgruppe bereits zu beeindruckenden Erfolgen führte.

Stärken

Die USA sind besonders in der Offensive gut bestückt und haben nicht umsonst in der CONCACAF-Qualifikationsgruppe zur Weltmeisterschaft die meisten Tore erzielt. Auffäligste Akteure im Team sind die Deutschlandlegionäre John Brooks, Timothy Chandler, Fabian Johnson und natürlich der erst 19-jährige Julian Green von Bayern München an dem auch der DFB interessiert war. Im Sturm liegen alle Hoffnungen auf Jozy Altidore von Sunderland und Aron Johannsson von Alkmaar.

Schwächen

Der Grossteil der Spieler verdient in der heimischen Fussballliga MLS ihr Geld. Dort ist das Niveau mit Sicherheit nicht so hoch wie in Europa, so dass für etliche Spieler Duelle auf so einem hohen Niveau wie bei einer Weltmeisterschaft eine neue Erfahrung sein werden. Im Vergleich zu vergangenen Interkontinentalturnieren finden sich nicht mehr so viele bekannte Akteure im Team und es bleibt abzuwarten, ob sich diese neue Garde des US-Teams auch auf höchster Ebene bewähren wird.

Prognose

Die USA haben eine überzeugende WM-Qualifikation gespielt und zusätzlich auch den Kontinentalwettbewerb Gold Cup aller nord-und zentralamerikanischen gewonnen. Sie sind unter Klinsmann aktuell zwar sehr gut in Form, aber trotzdem ist die Konkurrenz in der Vorrunde wahrscheinlich zu stark um ins Achtelfinale vorzustossen.

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