Analyse der WM-Teilnehmer: Südkorea

South Korea fan with Kimchi hat

Die Asiaten sind mitterweile zum Stammgast bei Weltmeisterschaften geworden, wobei ihnen dabei seit dem vierten Platz 2002 auch nichts mehr Aussergewöhnliches gelungen ist. Es würde überraschen wenn dies diesmal anders sein sollte.

Trainer

Hong Myung-Bo ist eine lebende Legende in Südkorea. Er nahm als Spieler bei den Weltmeisterschaften 1990, 1994, 1998 und 2002 teil und ist mit 135 Länderspielen immer noch der nationale Rekordhalter in dieser Kategorie. Seit 2013 ist er Nationaltrainer des Landes und schaffte die erfolgreiche Qualifikation zur Weltmeisterschaft.

Stärken

Die mannschaftliche Geschlossenheit und das hohe Laufpensum sind immer noch die Hauptstärken der Südkoreaner. Zusätzlich dazu verfügen sie mit dem für Leverkusen stürmenden Son und mit den Englandlegionären Yun, Ki und Lee auch über sehr gute Einzelspieler.

Schwächen

In der Qualifikationsgruppe erreichte man nur den zweiten Platz hinter dem Iran, so dass das Team nicht immer überzeugt hat. Es fehlte bei den bisherigen Resultaten an Konstanz und das letzte Testspiel gegen Ghana, welches mit 0:4 verloren ging, verbreitet nicht viel Hoffnung für die WM. Man muss einfach sagen, dass es bei diesem Turnier viele stärkere Mannschaften gibt. Wahrscheinlich schon in der Gruppenphase.

Prognose

Die südkoreanische Nationalmannschaft verbreitete bisher nicht den Eindruck, als ob sie in ihrer Gruppe gegen Belgien, Russland und Algerien für eine Überraschung sorgen könnte. Alles anedere als ein Ausscheiden in der Vorrunde wäre somit eine kleine Sensation.

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