Analyse der WM-Teilnehmer: Algerien

Algeria National Team 2013 Training

Bereits zum zweiten Mal in Folge qualifizierte sich das nordafrikanische Land für eine WM, so dass Zufall als Grund dafür langsam ausgeschlossen werden darf. Was darf man also von Algerien bei dieser WM erwarten?

Trainer

Der Mann mit dem klangvollen Namen Vahid Halihodzic war ein erfolgreicher Fussballer in seiner bosnischen Heimat und in der ersten französischen Liga. Als Trainer gewann er Titel in den Ligen von Marokko, Frankreich und Kroatien. In Afrika hat er von 2008 bis 2010 auch die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste trainiert und in diesem Zeitraum nur eine Niederlage mit den Elefanten kassiert. Seit 2011 ist er nun für die Länderauswahl Algeriens zuständig.

Stärken

Am stärksten ist wohl das Mittelfeld des Maghrebstaates. In diesem finden sich die drei herausragenden Akteure des Teams, nämlich Bentaleb von Tottenham, Taider von Inter Milan und natürlich der Star des Teams Feghouli vom FC Valencia. Im Sturm beruhen die Hoffnungen vor allem auf Ghilas vom FC Porto, während in der Abwehr Ghoulam von Napoli hervorsticht. Das Team spielt einen technisch anspruchsvollen Fussball und ist ausserdem vor allem bei Standardsituationen besonders gefährlich.

Schwächen

Im Tor und in der Abwehr fehlt trotz guter Einzelakteure die notwendige Qualität um bei einer WM zu bestehen. Die Mannschaft hat sich zwar seit der letzten WM gut weiterentwickelt, aber in manchen Situationen merkt man auch, dass sie Probleme bekommt wenn man Druck auf sie aufbaut. So konnten sie sich beispielsweise in den Play Offs gegen Burkina Faso nur aufgrund der auswärts mehr geschossenen Tore durchsetzen.

Prognose

Die algerische Mannschaft ist zwar mit Sicherheit kein Riese bei dieser Weltmeisterschaft, aber sie sollte auch nicht unterschätzt werden. Falls ihnen ein guter Auftakt gelingt, könnten sie eventuell sogar überraschend ins Achtelfinale einziehen. Viel länger wird das Turnier für sie aber vermutlich nicht dauern.

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