Analyse der WM-Teilnehmer: Iran

Iran 2011 National Team

Nach längerer Abstinenz ist der Iran mal wieder bei einer Weltmeisterschaft dabei, auch wenn es wohl keinen grösseren Aussenseiter bei diesem Turnier geben dürfte als die persisichen Kicker.

Trainer

Der 61-jährige Portugiese Carlos Queiroz ist der grosse Wandervogel unter den Trainern bei dieser WM. Vor seinem Engagement im Iran hat er bereits die Nationalmannschaften Portugals, Süd Afrikas und der Vereinigten Arabischen Emirate trainiert. Ausserdem war er als Vereinscoach auch in England, Spanien, Portugal, sowie in den USA und Japan tätig. Als Spieler war er jedoch nur in seinem Geburtsland Mosambique aktiv. Bekannt wurde Queiroz vor allem auch als langjähriger Assistenztrainer von Alex Ferguson bei Manchester United.

Stärken

Die Iraner haben eine sehr disziplinierte Vorstellung in ihrer WM-Qualifikationsgruppe hingelegt und dabei nur zwei Gegentore in acht Spielen bekommen. Überraschenderweise eroberten sie in ihrer Gruppe sogar vor den favorisierten Süd Koreanern den ersten Platz. Hoffnungsträger sind vor allem der ehemalige Bundesligaspieler Dejagah von Fulham und sein Sturmpartner Ghoochannejhad, welcher sein Geld bei Charlton Athletic in der zweiten englischen Liga verdient.

Schwächen

Der Grossteil der nominierten Akteure spielt in der heimischen iranischen Liga und hat kaum Erfahrung mit Spielen auf so einem hohen Niveau wie bei einer Weltmeisterschaft. Es fehlt ihnen schlicht und ergreifend die Qualität um mit den meisten Mannschaften bei diesem Turnier mitzuhalten.

Prognose

Die Mannschaft hat zwar nichts zu verlieren ausser den drei Gruppenspielen, aber genauso wird es wahrscheinlich auch kommen. Unter Umständen könnte eine Überraschung gegen Nigeria möglich, wenn auch unwahrscheinlich, sein. Es ist sicher nicht allzu gewagt, wenn man dem Iran ein Vorrundenaus bei dieser Weltmeisterschaft prognostiziert.

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