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Analyse der WM-Teilnehmer: Honduras

Flag of Honduras

Die Mittelamerikaner sind der grosse Aussenseiter in ihrer Gruppe mit der Schweiz, Frankreich und Ecuador. Welches Überraschungspotential birgt diese Mannschaft?

Trainer

Der 54-jährige Luis Fernando Suarez betreute bereits die Länderauswahl Ecuadors bei der Weltmeisterschaft 2006 und schaffte es damals mit seinem Team bis ins Achtelfinale. Jetzt würde sich der gebürtige Kolumbianer über einen ähnlichen Turnierverlauf sicherlich freuen. Der ehemalige Profifussballer ist ein geschätzter Fachmann im lateinamerikanischen Fussball und hat den Ruf das Potential seiner Spieler sehr gut ausschöpfen zu können.

Stärken

Wie jeder klassischer Underdog haben auch die Zentralamerikaner bei diesem Turnier nichts zu verlieren. Das Team ist homogen und betreibt eine sehr körperbetonte Spielweise, was vor kurzem erst die Engländer beim 0:0 in einem Testspiel zu spüren bekamen.

Schwächen

Die Mehrheit der Spieler verdient in der nicht sehr starken honduranischen Liga ihr Geld. Das Spiel steht und fällt mit den paar international beschäftigten Leistugsträgern wie dem Verteidiger Figueroa von Hull City aus der Premier League, Palacios von Stoke City und dem 21-jährigen Talent Andy Nahar, welcher aktuell für Anderlecht in Belgien spielt. Für den Rest der Spieler dürfte es schwer werden mit internationalen Topmannschaften mitzuhalten.

Prognose

Ein Weiterkommen Honduras wäre eine Sensation. Wahrscheinlich ist das Qualitätsgefälle zu den Gruppengegnern zu gross als das man diesen ernsthaft Paroli bieten könnte. Die honduranischen Fans sollten sich also nicht unbedingt darauf einstellen ein viertes Spiel ihres Teams bei dieser Weltmeisterschaft sehen zu können.

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