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Analyse der WM-Teilnehmer: Frankreich

France Football

Les Bleus haben nach dem blamablen Ausscheiden in der Gruppenphase vor vier Jahren einiges gut zu machen. Ohne ihren verletzten Starspieler wird das aber nicht einfach.

Trainer

Didier Deschamps weiss schon mal wie es sich anfühlt den WM-Pokal in die Höhe zu recken. 1998 ist ihm das als Kapitän der Franzosen bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land gelungen. Als Trainer hat der 45-jährige einmal die französische Meisterschaft gewonnen und stand mit dem AS Monaco 2004 im Champions-League-Finale. Er lässt einen offensiven Fussball spielen und hat gemeinsam mit seinem Vorgänger Laurent Blanc die Equpe Tricolore wieder auf Kurs gebracht.

Stärken

In der Offensive sind die Franzosen hervorragend besetzt und in der WM-Qualifikation haben sie sogar mehr Tore als der Gruppengegner aus Spanien erzielt. Herausragende Einzelkönner sind der Stürmer Benzema von Real Madrid und vor allem der erst 21-jährige Paul Pogba von Juventus Turin, welcher aktuell als eines der grössten Mittelfeldtalente weltweit gilt. Die Mehrzahl der Spieler verdienen ihr Geld in der heimischen und der englischen Liga und das Team wirkt deutlich harmonischer als noch vor vier Jahren.

Schwächen

Der beste und konstanteste französische Spieler der letzten Jahre wird verletzungsbedingt in Brasilien fehlen und noch ist unklar, wie das Team Franck Ribery ersetzen soll. Seine Kreativität und Spielfreude werden Les Bleus mit Sicherheit fehlen. Zudem ist das junge Team noch nicht konstant genug in seinen Leistungen, was auch fast zu einem Verpassen der WM-Endrunde geführt hätte. So qualifizierten sich die Franzosen erst nach einem wahren Kraftakt mit einem 3:0-Heimsieg gegen die Ukraine, nachdem das Hinspiel noch mit 0:2 verloren ging. In den Play-Offs konnte man also sehr gut die zwei verschiedenen Gesichter der Equipe Tricolore sehen.

Prognose

Ein Weiterkommen sollte diesmal realsitisch sein und auch im Achtelfinale hätten die Franzosen gute Siegchancen, sofern sie nicht gegen Argentinien spielen würden. Spätestens im Viertelfinale sollte es dann allerdings mit der Herrlichkeit vorbei sein, da das junge Team für ein solches Turnier bisher noch über zu wenig Erfahrung verfügt und Ribery sicherlich schmerzlich vermisst werden wird.

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