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Analyse der WM-Teilnehmer: Costa Rica

Costa Rica Fans with Flag

Die Ticos sind dank ihrer Gruppengener aus Italien, Uruguay und England einer der grössten Aussenseiter bei diesem Turnier. Wie gross ist die Gefahr die Kicker aus Zentralamerika zu unterschätzen?

Trainer

Der 61-jährige Jorge Pinto ist ein erfahrener Trainer, welcher bereits Vereinsmannschaften in Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru und Costa Rica trainiert hat. Ausserdem war der gebürtige Kolumbianer von 2004 bis 2006 Nationaltrainer Costa Ricas und danach in derselben Funtion zwei Jahre lang beim kolumbianischen Fussballverband angestellt. Er besitzt den Spitznamen Explosivo wegen seines latent extrovertierten Charakters.

Stärken

Die grösste Stärke ist, dass niemand etwas von Costa Rica bei dieser Weltmeisterschaft erwartet und sie deshalb komplett befreit aufspielen können. Weniger Druck hat wahrscheinlich kaum eine andere Mannschaft bei diesem Turnier. Darüberhinaus sind die Ticos sehr defensivstark und haben in der CONCACAF-Qualifikationsgruppe noch vor den USA die wenigsten Gegentore bekommen. Im Sturm ruhen die Hoffnungen auf dem erst 21-jährigen Joel Campbell, welcher letzte Saison von Arsenal an Olympiakos Piräus ausgeliehen war und dort unter anderem gegen Manchester United in der Champions League getroffen hat.

Schwächen

Im Vergleich zu den Gruppengegnern verfügt Costa Rica einfach nicht über genug Qualitätsspieler. Die bekanntesten Akteure spielen bei Vereinen wie Levante, Piräus oder Einhoven. Neun Spieler verdienen sogar noch in der heimischen Liga ihr Geld, welche niveaumässig selbst in Zentralamerika nicht ansatzweise mit beispielsweise der mexikanischen Liga mithalten kann.

Prognose

Alles andere als ein Ausscheiden nach der Vorrunde wäre ein Wunder und würde das kleine zentralamerikanische Land wahrscheinlich monatelang in Extase versetzen. Realistisch gesehen sollten die Ticos ihre Spiele geniessen, Erfahrung sammeln und dann vielleicht in vier Jahren wieder kommen.

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