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Analyse der WM-Teilnehmer: Elfenbeinküste

Didier Drogba Ivory Coast

Die Elfenbeinküste bekommen es in Gruppe C mit Kolumbien, Griechenland und Japan zu tun. Somit haben die Ivorer im Vergleich zu ihren bisherigen WM-Teilnahmen eine relativ lösbare Gruppe. Schaffen es die Elefanten also zum ersten Mal ins Achtelfinale einer Weltmeisterschaft einzuziehen?

Trainer

Der 42-jährige Sabri Lamouchi ist kein Unbekannter auf der internationalen Fussballbühne. Als Spieler war der französische Exnationalspieler mit tunesischen Wurzeln in der ersten französischen und italienischen Liga tätig. Die Elfenbeinküste ist seine erste Trainerstation und schont führte er die Mannen um Superstar Didier Drogba zur Weltmeisterschaft nach Brasilien.

Stärken

Die Ivorer sind mit internationalen Stars aus den europäischen Ligen nur so bestückt. Herausragend sind dabei der Mittelfeldmotor von Manchester City, Yaya Toure, sein älterer Bruder Kolo Toure vom FC Liverpool und natürlich die Nationalikone Didier Drogba, welcher zuletzt bei Galatasaray Istanbul sein Geld verdiente. Rein von den Namen und der Erfahrung her, sollte die Elfenbeinküste der stärkste Vertreter Afrikas bei diesem Turnier sein.

Schwächen

Was zählen die grossen Namen, wenn sie in entscheidenden Momenten ihr Potential nicht abrufen können? Die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste ist so etwas wie das Leverkusen Afrikas – immer hoch gehandelt, aber am Ende doch ohne Titelgewinn. So scheiterten die Westafrikaner nicht nur bei den letzten beiden Weltmeisterschaften jeweils in der Vorrunde, sondern gewannen auch nie den Afrikacup, obwohl sie vor dem Turnier immer als Topfavorit galten.

Prognose

Es ist das letzte grosse Turnier von Drogba und die Elfenbeinküste hätte es verdient endlich mal in ein WM-Achtelfinale einzuziehen. Wenn sich die Mannschaft diesmal nervenstärker und konzentrierter präsentiert, dann sollte das Erreichen dieses Ziels durchaus möglich sein. Zu viel mehr wird es aber wohl auch diesmal nicht reichen.

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