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Analyse der WM-Teilnehmer: Griechenland

Greece players celebrate

Hellas bekommt es in Gruppe C mit Kolumbien, der Elfenbeinküste und Japan zu tun. Die Qualifikation für das Achtelfinale wird somit sehr schwierig werden.

Trainer

Der 64-jährige Fernando Santos hat die Griechen seit der Rehhagel-Ära betreut und dabei durchaus ordentliche Resultate eingefahren. Nicht nur konnten sich die Griechen unter ihm immer für die grossen internationalen Turniere qualifizieren, sondern schafften es bei der letzten Europameisterschaft sogar bis ins Viertelfinale. Nach der Weltmeisterschaft wird der gebürtige Portugiese auf eigenen Wunsch hin sein Amt niederlegen um wieder eine Klubmannschaft zu trainieren.

Stärken

Auch nach Rehhagel blieb die Defensive der Trumph der Griechen. In den 10 Partien der WM-Qualifikation kassierten die Südeuropäer lediglich vier Treffer und auch zuletzt beim 0:0 in Portugal konnte man wieder sehen wie gut die Griechen in der Abwehr organisiert sind.

Schwächen

Offensiv tut sich die Mannschaft sehr schwer. Im Sturm ruhen alle Hoffnungen auf Torjäger Kostas Mitroglu von Fulham, welcher in den Relegationsspielen gegen Rumänien drei der vier griechischen Treffer erzielt und damit sein Land fast im Alleingang nach Brasilien geschossen hat. Allerdings befindet sich der Stürmer seit seinem Wechsel nach England vor einem halben Jahr in einem Formtief, so dass noch nicht klar ist, ob er tatsächlich die notwendigen Tore in den Gruppenspielen erzielen kann.

Prognose

Die Griechen sind ein unangenehm zu spielender Gegner, der vor allem defensiv hervorragend organisiert ist. Allerdings fehlt ihnen die nötige Offensivqualität um bei einer Weltmeisterschaft erfolgreich zu sein. In dieser ausgeglichenen Gruppe werden sie wahrscheinlich knapp das Nachsehen haben wenn es um einen der ersten beiden Plätze geht, welche zur Achtelfinalteilnahme berechtigen.

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