Analyse der WM-Teilnehmer: Spanien

Cesc Fabregas Spain

Der Titelverteidiger muss sich in Gruppe B mit den Niederlanden, Chile und Australien auseinandersetzen. Es hätte leichter kommen können.

Trainer

Vicente del Bosque hat als Trainer wirklich alles gewonnen was man nur gewinnen kann. Er ist der einzige Trainer weltweit, der in dieser Funktion Champions-League-Sieger, sowie Welt- und Europameistergeworden ist. Der 63-jährige Extrainer von Real Madrid gilt schon jetzt als einer der grössten Vertreter seines Fachs aller Zeiten.

Stärken

Das Team war besonders durch seine auf Ballbesitz orientierten langen Ballstafetten im Mittelfeld erfolgreich. Dort liegt auch der Grund für die lang anhaltende Titelserie von zwei Europa- und einer Weltmeisterschaft hintereinander. Auch dieses Mal ist das Mittelfeld mit Spielern wie Xavi, Iniesta, Xabi Alonso und Busquets das Prunkstück der Mannschaft.

Schwächen

Viele Eckpfeiler der Mannschaft sind mittlerweile in die Jahre gekommen oder befinden sich nicht unbedingt in Topform. Besonders Barcelonas Spieler wie Iniesta, Xavi,Pique oder Pedro konnten in der vergangenen Saison nicht wie gewohnt überzeugen.

Dazu kommt, dass diesmal im Vergleich zu vergangenen Turnieren ein echter Torjäger fehlt. Torres und Villa haben ihren Zenit spürbar überschritten und der eigentliche Hoffnungsträger im Sturm, Diego Costa, entpuppte sich zuletzt als extrem verletzungsanfällig.

Prognose

Im Fussball geht jeder Zyklus einmal zu Ende und es sollte niemanden wundern, wenn dies bei diesem Turnier auch auf die Spanier zutrifft. Obwohl die Mannschaft immer noch erstklassig besetzt ist, haben sich andere Nationen mittlerweile auf den ballorientierten Tiki-Taka-Stil eingestellt. Das Formtief einiger wichtiger Spieler wird ein übriges dazu beitragen, dass für die Mannschaft wahrscheinlich bereits nach dem Achtelfinale das Turnier beendet ist.

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