Analyse der WM-Teilnehmer: Mexiko

Mexico Football Team saluting crowd

El Tri wird sich in Gruppe A mit Brasilien, Kroatien und Kamerun messen. Dabei ist die Mnnschaft deutlich stärker einzuschätzen als noch vor vier Jahren.

Trainer

Die Mexikaner haben während der WM-Qualifikation drei Mal den Trainer wechseln müssen, bevor sie jetzt mit dem 46-jährigen Miguel Herrera einen Übungsleiter gefunden haben, dessen Philosophie und Charakter gut zu den Spielern passt. Herrera war in den 90er Jahren selbst Nationalspieler und schaffte es zuletzt beim Club America aus einem zerstrittenen Spielerhaufen eine eingeschworene Einheit zu machen, welche hintereinander den ersten und zweiten Platz in der mexikanischen Liga erreicht hat. Als Nationaltrainer ist ihm nun in kürzester Zeit ähnliches gelungen.

Stärken

Die Qualität der mexikanischen Mannschaft ist im Vergleich zum Team vor vier Jahren deutlich grösser, da noch einige hoffnungsvolle Talente nachgerückt sind. Besonders im Mittelfeld gibt es mittlerweile etliche herausragende Spieler. Zu nennen wären da besonders Peña, welcher zuletzt zweimal hintereinander Meister mit Leon geworden ist und dort als torgefährlicher Antreiber glänzt, der Weitschussspezialist Layun, an dem Florenz interessiert sein soll, und natürlich die beiden technisch begabten Offensivspieler Fabian und Brizuela an denen einige Vereine aus Spanien interessiert sein sollen.

Auch im Sturm sind die Mexikaner mittlerweile bestens besetzt. Peralta hat alleine fünf der neun Tore gegen Neuseeland in den Relegationsspielen erzielt und die beiden Nachwuchsstürmer Pullido und Jimenez haben das Zeug um in Europa eine grosse Karriere zu machen. Darüberhinaus gibt es dann auch noch Chicharito von Manchester United und Giovanni dos Santos von Villareal.

Schwächen

In der Abwehr fehlen bislang noch solche Talente, so dass Mexiko dort einmal mehr mit denen in die Jahre geklommenen Rafael Marquez, Carlos Salcido und Maza Rodriguez auflaufen wird.Einzig der 21-jährige Diego Reyes von Porto lässt dort Hoffnung für die Zukunft aufkommen. Trotzdem wird der Defensivverbund die Achillesverse der Mexikaner bei diesem Turnier sein.

Prognose

Die mexikanische Nationalmannschaft hat unter Herrera wieder rechtzeitig zu einem ahnsehnlichen und erfolgreichen Spielstil zurückgefunden. Das Team ist eine gute Mischung aus Erfahrung und Talenten und die Temperaturen in Brasilien werden den Mexikanern im Gegensatz zu europäischen Mannschaften wohl deutlich weniger Probleme bereiten. Man sollte sich nicht wundern, falls El Tri eine der grossen Überraschungen des Turniers wird und es trotz eines schweren Achtelfinalgegners bis ins Viertelfinale des Turniers schafft.

Register for HITC Sport - Daily Dispatch