Arsenals Trainer Wenger könnte die Sturmprobleme in der deutschen Nationalmannschaft gelöst haben

Lukas Podolski 3 Germany

Der Bundestrainer könnte Wengers Idee mit Podolski in der Spitze für die WM aufgreifen.

Die Weltmeisterschaft in Brasilien beginnt in knapp zwei Monaten und Bundestrainer Joachim Löw muss vorher noch einige Probleme lösen. Gott sei Dank bekommt er dafür inspirierende Hilfe von einigen Vereinstrainern.

Das erste Problem war, dass die ersten Optionen für die zwei Positionen im defensiven Mittelfeld verletzungsbedingt einen Grossteil dieser Spielzeit verpasst haben. Dieses trifft besonders auf Sami Khedira und Ilkay Gündogan zu, aber mit Abstrichen auch noch auf Bastian Schweinsteiger.

Doch Pep Guardiola hat dem Bundestrainer bereits gezeigt, welche Alternative diesen Notstand auf den Sechserpositionen zumindest teilweise beheben könnte.

Bayerns Trainer hat nämlich zu Saisonbeginn Philipp Lahm von seiner angestammten Position als rechter Aussenverteidiger ins defensive Mittelfeld versetzt und der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft legt diese für ihn anfangs ungewohnte Position seitdem sehr überzeugend aus.

Daraufhin hat ihn Löw nun auch schon in der Nationalmannschaft dort getestet und mittlerweile darf man fast davon ausgehen, dass dieses Experiment auch während der Weltmeisterschaft fortgeführt wird. Anstatt Lahm werden dann wahrscheinlich Jerome Boateng oder Kevin Grosskreutz bei der WM den rechten Aussenverteidiger geben.

Ein Problem also mehr oder weniger gelöst, aber auch die Aufstellung im Sturm dürfte dem Bundestrainer regelmässige Kopfschmerzen bereiten. Beide zentralen Stürmer, Miroslav Klose und Mario Gomez, haben ebenfalls lange Saisonphasen durch Verletzungen verpasst und Klose wird aus diesem Grund wahrscheinlich gar keinen Saisoneinsatz mehr mit seinem Verein Lazio Rom bestreiten können. Beide Stossstürmer sind aktuell also meilenweit von ihrer besten Form entfernt oder schlicht und ergreifend unfit.

Obwohl Mario Götze auch als “falsche” 9 auf dieser Position spielen kann, hat man besonders in den Champions-League-Spielen gegen Manchester United gesehen, dass er sich gegen robuste Verteidiger an vorderster Front sehr schwer tut. Auch Thomas Müller hat seine Stärken eher als hängende denn als tatsächliche Spitze.

Hilfe kommt hier einmal mehr von einem anderen Trainer. Arsenals Übungsleiter Wenger hat in den letzten beiden Partien Lukas Podolski als Stürmer aufgeboten und dieser hat prompt vier Tore in diesen beiden Partien erzielt. Sein Torriecher musste einen unweigerlich an seine überzeugenden Leistungen im Trikot des 1. FC Köln erinnern.

Tatsächlich hat Podolski schon immer seine besten Leistungen als Stürmer gebracht, wohingegen er als linker Aussenstürmer nur selten überzeugen konnte. Bedauerlicherweise hat er in der Nationalmannschaft kaum seine Qualitäten als Sturmspitze zeigen können, da diese Rolle meistens an Klose vergeben war.

Es wäre keine Überraschung und mit Sicherheit keine schlechte Lösung wenn Löw aus seiner Stürmernot eine Tugend machen und Podolski bei der WM auf dieser Position einsetzen würde. Falls dies tatsächlich geschehen sollte, dann könnte man als deutscher Fussballfan der WM wieder etwas optimistischer entgegen blicken.

Wäre Podolski die Lösung für die Sturmprobleme während der Weltmeisterschaft?

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