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Bundesliga

Laut einem Zeitungsbericht hat der FC Bayern den FC Barcelona als beliebteste ausländische Fussballmannschaft in Mexiko abgelöst

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Die Trikots des aktuellen Champions-League-Siegers gehen gerade weg wie warme Tortillas

Die mexikanische Onlinezeitung eldeforma.com berichtete in ihrer gestrigen Ausgabe, dass der deutsche Rekordmeister in Mexiko enorm an Popularität gewonnen hat und jetzt sogar der belibteste ausländische Verein dort ist. So berichteten die nationalen Sportgeschäfte, dass zum ersten Mal seit langer Zeit nicht mehr das Trikot des FC Barcelona das meistverkaufteste im Land ist, sondern dass der FC Bayern jetzt in dieser Kategorie führt.

Exemplarisch dafür wurden die Meinungen zwei eingefleischter Fussballfans angeführt. “Ich habe 2007 angefangen die Partien zu sehen. Deshalb war ich Anhänger von Barça, aber ich bin auf der Suche nach dem guten Fussball ohne mich um Grenzen zu kümmern. Deswegen unterstütze ich jetzt Bayern für den Rest meines Lebens”, sagte ein Neofan mit dem klangvollen Namen Brayan Xicotencatl.

Ein anderer Fan wurde in der Schlange eines Sportsgeschäft interviewt als er gerade für den Erwerb eines Bayerntrikots anstand. Seine Leidenschaft teilt er zwischen den besten Teams aller Zeiten auf. “Ich war Milanfan unter Arrigo Sacchi, Madridfan zur Zeit von Zidane, habe Barcelona mit Messi und sogar Necaxa unter Manuel Lapuente unterstützt. Jetzt freue ich mich riesig darauf die Farben von Bayern München zu tragen, meinem fünften Verein”, gestand ein fanatischer Checo Villaseñor.

Die neuen Fans haben auch mitgeteilt, dass sie ihre Unterstützung nicht auf den Trikoterwerb beschränken möchten. Stattdessen erklärten sie sich bereit den FC Bayern von jetzt an in der Bundesliga zu unterstützen und gleichzeitig die Namen der Spieler und der gegnerischen Mannschaften zu lernen, auch wenn diese für sie schwierig auszusprechen seien. Mal schauen wie lange es noch dauert bis die ersten Fangesänge aus der Südkurve auf spanisch übersetzt werden.

Wenn die Bayern jetzt im Sommer noch einen mexikanischen Fussballspieler verpflichten würden oder mal auf ein paar Freundschaftsspiele vorbeikommen würden, dann hätten sie den mexikanischen Fanmarkt mit seinen 110 Millionen grösstenteils fussballverrückten Einwohnern komplett erobert. Dann würde es im südlichen Nachbarland der USA wahrscheinlich auch bald Bayrischkurse und Schafkopfturniere geben. Zumindest solange bis die Ära der Bayern in Europa endet und dann wieder das nächste Modeteam unterstützt wird.

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