Leichtes Spiel in St. Petersburg

Dortmund Celebrations

Der Gegner wurde von allen befragten Dortmunder Verantwortlichen im Vorfeld so lange stark geredet bis man tatsächlich fast von einem Duell auf Augenhöhe ausgehen konnte. Das es dann doch nicht so kam, hatte vor allem zwei Gründe.

Zenit St. Petersburg bestätigte den Eindruck, den das Team als schwächster Gruppenzweiter mit nur einem Sieg in der Vorrunde gemacht hatte. Im eigenen Strafraum herrschte meist noch die russiche Olympiagastfreundschaft vor, wohingegen in der Offensive der bullige Hulk seinem Namen gerecht wurde und oftmals mit dem Kopf durch die Wand wollte.

Borussia Dortmund spielte dagegen vor allem in Person seiner beiden Offensivkräfte Reus und Lewandowski famos auf. Ersterer bereitete 2 Tore vor und erzielte eines selbst, während sein polnischer Sturmkollege zwei Mal erfolgreich war. Den vierten Dortmunder Treffer steuerte Mkhitaryan bei. Für Zenit trafen Shatov und Hulk.

Besonders auffällig war, wie schnell der BVB die Gegentreffer zum 1-2 und 2-3 verkraftete und jeweils nach zwei Minuten ein eigenes Tor nachlegte. Dadurch hatte man den Eindruck, dass die Schwarz-Gelben im Zweifelsfall immer noch zulegen könnten.

In dieser Form muss Dortmund wieder als heisser Anwärter auf das Championsleaguefinale gelten, zumal in der Bundesliga der Meisterzug schon abgefahren ist und sich die Mannschaft somit voll auf die beiden Pokalwettbewerbe konzentrieren kann.

Was denkt ihr, ist der BVB tatsächlich reif für den europäischen Titel?

image: © wuestenigel

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