Ehemaliger deutscher U17 Nationalspieler in Syrien getötet

West Germany

Berichten zufolge wurde der Terrorist Burak Karan, der früher als deutscher U17 Nationalspieler bekannt war, in Syrien getötet.

Seine Trainer lobten ihn. Einer sagte: „Er hätte von dem Job als Fußballer sicher leben können.“

Doch statt seine Fußballkarriere weiter zu verfolgen schloss sich Burak Karan terroristischen Streitkräften im syrischen Bürgerkrieg an und wurde dort am 11. Oktober diesen Jahres getötet.

Die Berichte widersprechen sich darin, ob Karan an einem Luftangriff oder bei einem Feuergefecht ums Leben kam. Das Bundesinnenministerium untersucht nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Fall weiter. Karan soll den Sicherheitsbehörden bekannt gewesen sein, so die Zeitung. „Er habe sich radikalisiert und sei etwa bei gewalttätigen Demonstrationen in Erscheinung getreten.“

Warum sich Karan radikalisierte liegt weiterhin im Unklaren. Karan’s Bruder wird zu dem Karriereende bei Alemannia Aachen zitiert: „Burak sagte mir, Geld und Karriere seien ihm nicht wichtig.“

Der 26-Jährige Burakl Karan, der vor sechs Jahren seine Karriere beendete, wurde in Wuppertal geboren und durchlief die Kaderschmieden von Bayer Leverkusen, Hertha BSC Berlin, Hamburger SV und spielte später bei Hannover 96 und Alemannia Aachen. In der Nationalmannschaft trainierte er mit Sami Khedira, Kevin-Prince Boateng, Dennis Aogo und Alexander Baumjohann.

Boateng bekundete heute über Twitter ihre Trauer.

„R.I.P mein Bruder Burak.K!! Ich werde unsere Zeit niemals vergessen, du warst ein wahrer Freund!!"

"Burak war in der Jugend ein enger Freund von mir, was danach passierte weiß ich nicht und kann ich nicht beeinflussen!!!“, schrieb Boateng.

image: © sinanyuzakli

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