Özil ruhig stellen. Was andere Teams von der Dortmund Taktik lernen können.

Ozil Arsenal 6

Die Dortmunder haben gute Arbeit beim Spiel gegen Arsenal geleistet und den Mittfeldspieler ruhig gestellt.

Weite Teile des Spiels haben die Dortmunder kontrolliert und das lag vor allem daran, dass die Mannschaft von Jürgen Klopp beim Champions League Spiel Borussia Dortmund gegen Arsenal FC die Schlüsselfigur der Gunner nahezu abgemeldet haben.

Viele Teams können nur ratlos zusehen wenn Mesut Özil über den Platz zaubert. Aber nun haben die Dortmunder ein paar Tricks gezeigt, die sich andere Teams notieren sollten.

Zuallererst haben die Dortmunder den Kampf um den Ballbesitz gewonnen, knapp aber gewonnen. Klar ist, wenn der BVB für sich einen Ballbesitz von 57.6% verbucht, dass Özil dann weniger Chancen hat Pässe zu spielen und Tore vorzubereiten.

Das Dortmunder Mittelfeld hat, ganz in der „tiki-taka“ Tradition, den Ball oft schnell gespielt und vor allem den kurzen Pass gesucht. Eigentlich hatte jeder Passgeber immer mindestens eine sichere, kurze Option.

Eine andere interessante Taktik der Borussen war: Die Abwehrspieler haben immer versucht Özil an die Seitenlinie zu drängen, wo er weniger Raum hat und leichter verteidigt werden kann.

Das Team von Jürgen Klopp hat dagegen die kurzen Pässe zugelassen und war sichtlich froh, dass der deutsche Nationalspieler nur das einfache Passspiel gefunden hat. Özil hat 48 von 56 Pässen erfolgreich an seine Mitspieler verteilt – ein Großteil davon waren kurze Pässe.

Interessanterweise war Özil auf der rechten Seite nicht so erfolgreich. Nur vier Flanken hat er gemacht und nur eine davon war erfolgreich.

All das führte dazu, dass der 25-Jährige mehr auf Risiko spielte und den Todespass versuchte, was nicht funktionierte. Die Hälfte dieser Pässe gingen direkt zurück an den BVB.

Mesut Özil hat in dem ganzen Spiel nur vier Torchancen für seine Mannschaftskameraden vorbereitet, was deutlich weniger ist als andere gegnerische Team diese Saison erfahren durften.

Hinzukommt, dass die Schwarz-Gelben immer versucht haben zu zweit Özil zu verteidigen. Dies hat ihn ebenso ruhig gestellt. Der kurze Befreiungspass, der in jüngster Vergangenheit zu einem schnellen und gefährlichen Angriff führt, wurde den Gunner somit ebenfalls genommen.

Wenn der Gelsenkirchener keine Passmöglichkeit hatte, dann musste er den Zweikampf suchen, dabei hat er zweimal den Ball in der eigenen Hälfte verloren und einmal in der Hälfte der Dortmunder.

Die Lektion des Spiel ist also einfach: Özil davon abhalten die Mitte zu dominieren, ihm die Möglichkeiten nehmen und ihn damit zwingen Pässe zu spielen, die er eigentlich nicht spielen möchte.

Was nimmst Du aus dem Dortmund Arsenal Spiel mit?

image: © Ronnie Macdonald

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