Arsenal oder Chelsea statt München? Für wen wird sich Lewandowski entscheiden?

Robert Lewandowski playing for Poland, with József Varga and Vilmos Vanczák

„Eines Tages würde ich gerne in der Premier League spielen. Es wäre eine tolle Erfahrung,“ sagte Lewandowski. Besteht dazu noch die Möglichkeit?

Nun ist es die Premier League.

Er glänzt weiter auf dem Feld. Mit bisher 14 Toren diese Saison ist er dabei seine Bilanz von 35 Toren aus dem letzten Jahr und von 30 Toren aus dem vorletztem Jahr zu verbessern.

Lewandowski ist einer der produktivsten und dynamischsten Stürmer im Fußball. Er arbeitet kontinuierlich an seinem Profil, doch leider nicht nur auf dem Feld sondern auch abseits des Platzes.

Robert Lewandowskis Vertrag mit Borussia Dortmund läuft am Ende der Saison aus. Er kann dann ablösefrei wechseln und ab 1. Januar einen neuen Vertrag unterschreiben.

Es galt bereits als sicher, das der 25-jährige Weltklasse-Stürmer bei Bayern München unterschreiben wird. Vor drei Wochen sagte er zu einem möglichen Wechsel: „Ich muss noch darüber nachdenken – aber warum nicht?“

Das polnische Fußball Magazin Pilka Nozna berichtete jedoch, dass es längst eine Einigung über einen Vierjahresvertrag gibt.

Einem anderen Bericht zufolge äußerte Münchens Trainer Pep Guardiola Zweifel, dass der Stürmer zu den Bayern passe.

Nun sagte der polnische Nationalspieler, der mit seiner Mannschaft morgen gegen England spielt, in einem Interview „Eines Tages würde ich gerne in der Premier League spielen. Es wäre eine tolle Erfahrung,“ was die Gerüchte natürlich nur noch mehr anfeuert. Es könnte dem Rekordmeister auch zeigen, dass Lewandowskis sich doch nicht so verbunden mit den Bayern fühlt.

Es scheint als ob der polnische Nationalstürmer hart an seinem Image als Unruhestifter arbeitet.

Nichts ist falsch daran Geld zu verdienen. Auch der Versuch die Transfergerüchte weiter anzufeuern ist nicht verwerflich, bis zu einem gewissen Maße hilft das natürlich auch dem Marktwert eines Spielers.

Lewandowskis denkt, wenn die Nachfrage steigt und mehr Vereine Interesse zeigen dann wird das zu einem höheren Gehalt führen.

Aber vielleicht ist es doch nicht so einfach.

Vielleicht zögern Mannschaften ja jemanden zu verpflichten, der selbst Gerüchte über sich in den Umlauf bringt, der sich beschwert wenn er nicht jede Minute spielt, der mit den Medien zu erst spricht.

Auf der anderen Seite: Paris Saint-Germain hat im September den Vertrag mit dem schwedischen Ausnahmetalent Zlatan Ibrahimovic verlängert und Arsenal machte im Juli Liverpool ein 35 Millionen Euro Angebot für Luis Suarez. Beide sind bekannte Unruhestifter.

Warum also nicht einen Unruhestifter verpflichten?

Arsenal und Chelsea bräuchten einen Stürmer wie Robert Lewandowski. Beide Clubs könnten mitbieten.

Obwohl Arsenals Arsene Wenger sich wie ein konservativer Trainer der alten Schule verhält, den Gunners fehlt es an Klasse im Sturm und sie wurden in Verbindung mit Luis Suarez gebracht. Neben dem erscheint Lewandowski wie der netteste aller Spieler.

Beim FC Chelsea würden alle Starallüren von Jose Mourinho absorbiert werden, der wahrscheinlich der größte Unruhestifter überhaupt ist. Mourinho akzeptiert keine Prima Donna neben sich, folglich könnte Lewandowski gar nicht für Unruhe sorgen.

Darüber hinaus wird die Abteilung Sturm, mit einem Altersdurchschnitt von 29 Jahren, auch nicht jünger. Der dynamische, polnische Stürmer würde den Angriff sofort verbessern.

Im Januar wissen wir wo Lewandowski spielen wird, bis dahin müssen wir warten und sein nächstes Interview analysieren. Vielleicht teilt er nächstes Mal seine Bewunderung für die spanische Liga mit. Wer weiß das schon?

Was denkt ihr? Wohin wechselt Lewandowski? Wird es München sein? Oder könnte er auch für Arsenal oder Chelsea spielen?

image: © Roger Gorączniak

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